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Materia medica · Nr. 458

Aldehydum

Ald.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Aldehydum bezeichnet in älteren Arzneibüchern den Aldehyd schlechthin, also den Acetaldehyd (Ethanal), eine stechend riechende, sehr flüchtige Flüssigkeit. Sie entsteht im Körper beim Abbau von Alkohol und gilt als wesentlicher Verursacher der Katererscheinungen; eingeatmet reizt sie Augen und Atemwege und wirkt betäubend. Homöopathisch ist Aldehydum ein kleines Mittel, dessen Angaben aus der Toxikologie und nicht aus einer systematischen Prüfung stammen.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Kopfschmerz und Übelkeit nach Alkoholgenuss, dem Stoff toxikologisch zugeordnetReizung von Augen und Atemwegen durch DämpfeBenommenheit mit Herzklopfen und Gesichtsröte

Verwandte Mittel

FormaldehydumAetherNux vomicaAlcoholus

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.