Brucinum nitricum ist das salpetersaure Salz des Brucins, eines Alkaloids aus den Samen der Brechnuss und der Ignatiusbohne. Brucin ist chemisch mit Strychnin verwandt und wirkt in derselben Richtung auf das Rückenmark, jedoch schwächer. Der Repertoriumsbestand ist sehr schmal und führt das Mittel bei Lähmung und bei Kopfschmerz.
Konstitution
Gemütsbild
Kein eigenständiges Gemütsbild überliefertZugehörigkeit zur Brechnuss-Gruppe mit deren Thema der ÜbererregbarkeitKeine ausführliche Arzneimittelprüfung vorhanden
Im Repertorium sind zu Brucinum nitricum keine Gemütsrubriken besetzt. Die vorliegenden Angaben betreffen ausschließlich Kopf und Bewegungsapparat. Was sich sagen lässt, folgt aus der Stoffgruppe: Brucin steht dem Strychnin nahe, und die Materia medica beschreibt diese Alkaloide über gesteigerte Reflexerregbarkeit, Muskelstarre und krampfhafte Zustände. Ein seelisches Bild lässt sich daraus nicht ableiten und wird an dieser Stelle nicht ergänzt.
Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
- Keine gesicherten Modalitäten überliefert
- In der Literatur nicht näher beschrieben
Verlangen und Abneigungen
- Keine Angaben zu Speiseverlangen überliefert
- Keine Angaben zu Speiseabneigungen überliefert
In Repertorien häufig zugeordnet
LähmungszuständeKopfschmerzZustände mit gesteigerter Reflexerregbarkeit
Abgrenzung
Strychninum ist das ausgearbeitete Alkaloid dieser Gruppe und bei Lähmungen und krampfhafter Übererregbarkeit weit besser belegt, mit der kennzeichnenden Steigerung durch geringste Berührung oder Geräusche. Nux vomica als Gesamtpflanze zeigt das vollständige Bild mit Reizbarkeit, Krampfneigung und Überempfindlichkeit. Bei Lähmungen anderer Herkunft stehen Causticum, Gelsemium sempervirens und Conium maculatum im Vordergrund. Brucinum nitricum bleibt eine seltene Salzvariante mit sehr schmalem Bestand.
Verwandte Mittel
StrychninumNux vomicaIgnatia amaraCausticumGelsemium sempervirens
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.