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Materia medica · Nr. 1273

Cucurbita pepo

Cuc-p.

In 15 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Cucurbita pepo, der Gartenkürbis, ist in der Volksheilkunde wie in der homöopathischen Literatur seit langem mit Wurmbeschwerden verbunden; verwendet werden vor allem die Samen. Die Repertorien führen das Mittel im höchsten Grad bei Wurmbeschwerden von Kindern und bei verminderter Speichelbildung. Daneben stehen Übelkeit bei Seekrankheit und Erbrechen in der Schwangerschaft.

Konstitution

KörperbauEin kennzeichnender Körperbau ist nicht überliefert. Die Angaben beziehen sich überwiegend auf Kinder mit Wurmbeschwerden, ohne dass eine bestimmte Konstitution beschrieben wird.
Thermalitätwechselnd
TemperamentZum Temperament liegt nichts Belastbares vor. Die Literatur beschreibt bei den Wurmmitteln allgemein eine Unruhe und Reizbarkeit der betroffenen Kinder; für Cucurbita pepo selbst ist das nicht ausgearbeitet.

Gemütsbild

Kein eigenständiges Gemütsbild überliefertUnruhe der Kinder bei WurmbeschwerdenVerschreibung erfolgt nach den körperlichen Angaben

Für Cucurbita pepo sind keine Gemütsrubriken verzeichnet. Das Mittel steht in einer alten volksheilkundlichen Überlieferung, in der die Kürbissamen bei Wurmbefall verwendet wurden; diese Überlieferung hält den Befund fest und nicht die Gemütsverfassung. Was in der Literatur zu Wurmbeschwerden allgemein beschrieben wird, ist eine Unruhe und Gereiztheit der Kinder, nächtliches Zähneknirschen und ein wechselhafter Appetit. Für Cucurbita pepo ist das nicht eigens belegt. Wer das Mittel erwägt, geht vom Befund und von den begleitenden Verdauungsbeschwerden aus.

Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

Wurmbeschwerden bei Kindern; in den Repertorien die am höchsten bewertete Angabe des Mittels
Bandwurm und Spulwürmer, in den Rubriken ausdrücklich genannt
Verminderte Speichelbildung mit trockenem Mund, ebenfalls im höchsten Grad geführt
Übelkeit, klassisch der Seekrankheit zugeordnet
Erbrechen während der Schwangerschaft
Wechselhafter Appetit und unbestimmte Bauchbeschwerden bei Wurmbefall
Verschlechterung
  • Bewegung des Fahrzeugs oder Schiffs bei der Übelkeit
  • Morgens bei der Schwangerschaftsübelkeit
Verbesserung
  • Ruhe und Stillliegen
  • Frische Luft bei der Übelkeit

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • Wechselnder, teils gesteigerter Appetit bei Wurmbeschwerden
Abneigung
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

In Repertorien häufig zugeordnet

Wurmbeschwerden bei KindernBandwurm und SpulwürmerTrockener Mund mit verminderter SpeichelbildungÜbelkeit bei SeekrankheitSchwangerschaftserbrechen

Abgrenzung

Cina ist das große klassische Wurmmittel und durch das kennzeichnende Gemütsbild unterschieden: gereizte, missgelaunte Kinder, die nicht angesehen und nicht angefasst werden wollen, dazu Nasenbohren und Heißhunger. Spigelia anthelmia und Teucrium marum verum werden ebenfalls bei Wurmbeschwerden genannt, Teucrium besonders bei Jucken am After. Bei Seekrankheit stehen Tabacum mit Blässe, kaltem Schweiß und Besserung an frischer Luft sowie Cocculus indicus mit Schwindel und Übelkeit beim Blick auf bewegte Gegenstände im Vordergrund.

Verwandte Mittel

CinaSpigelia anthelmiaTeucrium marum verumTabacumCocculus indicus

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.