Ferrum magneticum, der Magneteisenstein, ist ein kleines und nur unvollständig geprüftes Eisenmittel. Die überlieferten Symptome sind in den Repertorien fast durchgehend in niedrigen Graden verzeichnet und stammen aus einer älteren Prüfung. Beschrieben sind vor allem Schwächezustände nach dem Essen, nach dem Stuhlgang und beim Gehen, dazu Blähungsbeschwerden mit Kollern, vermehrter Speichelfluss und ein rotes, zugleich eingefallen wirkendes Gesicht.
Konstitution
Gemütsbild
Keine kennzeichnenden Gemütsrubriken verzeichnetIn der Literatur nicht näher beschrieben
Zu Ferrum magneticum liegt kein ausgearbeitetes Gemütsbild vor. Weder die vorhandenen Rubriken noch die klassische Materia medica beschreiben kennzeichnende seelische Züge; das Mittel ist über die Prüfungssymptome von Verdauung, Brust und Gliedmaßen erschlossen. Wer sich an einem Gemütsbild orientieren möchte, findet in den ausführlicher geprüften Eisenmitteln, insbesondere Ferrum metallicum, eine belastbarere Grundlage. Für diese Zubereitung wären Aussagen über seelische Themen nicht belegt und unterbleiben daher.
Ängste: In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen, In der Literatur nicht näher beschrieben
Leitsymptome
- Nach dem Essen
- Nach dem Stuhlgang
- Beim Gehen, besonders im Haus
- Beim Einatmen, hinsichtlich der Brustschmerzen
- Abends
- Kratzen, hinsichtlich des Juckreizes am Bauch
- Ruhe und Liegen
- Frische Luft
Verlangen und Abneigungen
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
- In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
In Repertorien häufig zugeordnet
In Repertorien bei Schwächezuständen nach dem Essen, nach dem Stuhlgang und beim Gehen aufgeführtBei Blähungsbeschwerden mit Kollern im Bauch verzeichnetBei vermehrtem Speichelfluss genanntBei reißenden Schmerzen der linken Brustseite beim Einatmen beschriebenBei Ausschlägen und Juckreiz an den Augenbrauen und Augenwinkeln aufgeführt
Abgrenzung
Ferrum magneticum ist zu spärlich geprüft, um es sicher gegen andere Mittel abzugrenzen. Bei Schwäche nach dem Essen und beim Gehen mit wechselnder Gesichtsröte ist Ferrum metallicum weit besser belegt und in der Regel vorzuziehen. Ferrum phosphoricum steht bei fieberhaften Anfangszuständen mit Röte und Blutandrang. China officinalis zeigt die Schwäche nach Säfteverlust mit Blähungen deutlicher ausgearbeitet. Wer dieses Mittel erwägt, sollte den schmalen Umfang der Prüfung im Blick behalten.
Verwandte Mittel
Ferrum metallicumFerrum phosphoricumChina officinalisMagnetis polus arcticusLycopodium
Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.