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Materia medica · Nr. 1631

Galla quercina

Galla-q.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Galla quercina ist der Eichengallapfel, eine kugelige Wucherung an Eichenblättern und -knospen, die als Reaktion auf die Eiablage von Gallwespen entsteht. Die Galle ist außerordentlich gerbstoffreich und diente jahrhundertelang zur Herstellung von Eisengallustinte und zum Gerben. In der homöopathischen Literatur wird sie als kleines Mittel der Gerbstoffdrogen geführt und vor allem mit zusammenziehender Wirkung auf Schleimhäute und mit Beschwerden des Enddarms in Verbindung gebracht.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Durchfälle und Reizzustände des Enddarms, wie sie die traditionelle Literatur den Galläpfeln zuordnetHämorrhoidalbeschwerden, klassisch zugeordnet

Verwandte Mittel

Acidum tannicumQuercus roburHamamelis virginianaAesculus hippocastanum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.