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Materia medica · Nr. 1633

Galla turcica

Galla-tu.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Galla turcica ist die Türkische Galle, eine Handelsbezeichnung für die besonders gerbstoffreichen Galläpfel der vorderasiatischen Färbereiche, die über den Levantehandel nach Europa kamen. Es handelt sich damit um dieselbe Droge, die auch als Galla tinctoria oder Aleppogalle geführt wird. Homöopathisch ist sie ein kleines Mittel der Gerbstoffdrogen; die Literatur nennt vor allem zusammenziehende Wirkungen auf Schleimhäute.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Durchfälle und Schleimhautreizungen, wie sie die traditionelle Literatur den Galläpfeln zuordnet

Verwandte Mittel

Galla tinctoraGalla quercinaAcidum tannicumQuercus robur

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.