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Materia medica · Nr. 1744

Helleborus trifolius

Hell-t.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Helleborus trifolius ist ein älterer botanischer Name aus der Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae); unter ihm wurde die Dreiblättrige Goldfaden-Pflanze beschrieben, die heute als Coptis trifolia geführt wird und als Goldthread bekannt ist. Ihre Wurzelfäden enthalten Isochinolinalkaloide, vor allem Berberin, weshalb sie in der nordamerikanischen Volksmedizin als bitteres Mund- und Magenmittel verwendet wurde. In der homöopathischen Literatur ist der Name Helleborus trifolius selten; ausgearbeitet ist das Bild von Coptis, während die Nieswurz-Arten Helleborus niger und Helleborus viridis eigene, gut beschriebene Mittel darstellen.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Traditionell als Bittermittel dem Mund- und Magenbereich zugeordnetIn der Literatur bei wunder, entzündeter Mundschleimhaut genannt

Verwandte Mittel

Coptis trifoliaHelleborus nigerHydrastis canadensisBerberis vulgaris

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.