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Materia medica · Nr. 2239

Mercurius arsenicicus

Merc-ar.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Mercurius arsenicicus ist das arsenige Quecksilbersalz und verbindet zwei ausgearbeitete Mittelbilder: die Quecksilberreihe mit ihrer Beziehung zu Schleimhäuten, Drüsen, Speichelfluss und Nachtverschlimmerung und Arsenicum album mit brennenden Schmerzen, Kraftverfall und Unruhe. Die ältere Materia medica, unter anderem Boericke, führt die Verbindung als kleines Mittel bei zehrenden Entzündungen der Nieren und der Atemwege sowie bei geschwürigen Prozessen der Schleimhäute an. Eine eigene umfangreiche Arzneimittelprüfung liegt nicht vor; das Bild ist aus den beiden Grundstoffen abgeleitet.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur genannt: entzündliche Nierenerkrankungen mit EiweißausscheidungGeschwürige Prozesse an Schleimhäuten mit brennenden SchmerzenHartnäckige Katarrhe der oberen Atemwege mit scharfer Absonderung

Verwandte Mittel

Mercurius corrosivusArsenicum albumMercurius solubilis

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.