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Materia medica · Nr. 2506

Oleum morrhuae

Ol-mo.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Oleum morrhuae ist der Lebertran, das fette Öl aus der Leber des Dorsches (Gadus morrhua), in der Materia medica meist als Oleum jecoris aselli geführt. Reich an den Vitaminen A und D, war es im 19. und frühen 20. Jahrhundert das verbreitetste Kräftigungsmittel bei abgemagerten, blassen Kindern und bei zehrenden Erkrankungen. Die homöopathische Literatur beschreibt es in dieser Tradition bei Abmagerung trotz Essens, Nachtschweißen und Schwäche der Atemwege; eine breite klassische Prüfung liegt jedoch nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

Klassisch zugeordnet zu Abmagerung und KräfteverfallIn der Literatur bei blassen, schlecht gedeihenden Kindern genanntIm Zusammenhang mit chronischen Beschwerden der Atemwege aufgeführt

Verwandte Mittel

Oleum jecoris aselliCalcarea phosphoricaSiliceaOleum hippoglossi

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.