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Materia medica · Nr. 2722

Pituitaria posterior

Pitu-p.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Pituitaria posterior ist der potenzierte Hypophysenhinterlappen, ein Organpräparat (Sarkode) tierischer Herkunft. Der Hinterlappen der Hirnanhangsdrüse gibt die im Zwischenhirn gebildeten Hormone Oxytocin und Vasopressin (antidiuretisches Hormon) ab und ist damit physiologisch an Wasserhaushalt, Gefäßtonus, Wehentätigkeit und Milchfluss beteiligt. In der homöopathischen Literatur wird das Präparat in der Organotherapie und unter den Sarkoden geführt und klassisch dem Wasserhaushalt sowie geburtshilflichen Zusammenhängen zugeordnet; eine klassische Arzneimittelprüfung liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur der Organotherapie genannt: Störungen des WasserhaushaltsZusammenhänge um Geburt und Stillzeit

Verwandte Mittel

Pituitaria anteriorPituitrinumOxytocinum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.