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Materia medica · Nr. 2959

Rosa damascena

Ros-d.

In 3 Rubriken klassischer Repertorien aufgeführt. Ein Mittelporträt mit Zuordnungen aus Repertorien und Materia medica – als Lern- und Orientierungshilfe.

Porträt

Rosa damascena, die Damaszener Rose, ist eine alte Kulturrose aus dem vorderen Orient, die vor allem als Duftpflanze zur Rosenölgewinnung bekannt ist. In der homöopathischen Literatur führen Boericke und Clarke sie als kleines Mittel der oberen Atemwege. Die vorliegenden Rubriken weisen ausschließlich auf die Nase: Schnupfen, und darunter ausdrücklich der jahreszeitlich wiederkehrende Heuschnupfen.

Konstitution

KörperbauEin Konstitutionstyp ist nicht überliefert. Rosa damascena wird als kleines, klinisch verwendetes Mittel geführt, nicht nach Körperbau verordnet.
Thermalitätwechselnd
TemperamentIn der Literatur nicht näher beschrieben. Eine ausgearbeitete Prüfung mit Gemüts- und Temperamentssymptomen liegt nicht vor; die Überlieferung beschränkt sich auf den Nasen- und Ohrenbereich.

Gemütsbild

Kein geprüftes Gemütsbild überliefertIn den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesenZuordnung ausschließlich über die Nasensymptomatik

Zu Rosa damascena sind in den Repertorien keine Gemütsrubriken verzeichnet. Alle drei vorliegenden Einträge betreffen die Nase. Auch die knappen Darstellungen bei Boericke und Clarke beschreiben das Mittel rein örtlich und nennen keine Gemütssymptome. Rosa damascena ist damit ein Beispiel für die zahlreichen kleinen Pflanzenmittel, die über eine umschriebene örtliche Wirkung in die Materia medica eingegangen sind, ohne je vollständig geprüft worden zu sein. Wer das Gemüt in die Wahl einbeziehen möchte, findet bei diesem Mittel keine Grundlage dafür und muss sich auf die örtlichen Merkmale stützen.

Ängste: Keine charakteristischen Ängste überliefert, In der Literatur nicht näher beschrieben

Leitsymptome

Schnupfen als die tragende Angabe des Mittels; alle vorliegenden Rubriken ordnen sich diesem Kapitel zu
Ausdrücklich verzeichnet ist der jahreszeitlich wiederkehrende Schnupfen, also der Heuschnupfen
Die klassische Literatur nennt daneben Ohrensymptome mit Schwerhörigkeit und Ohrgeräuschen sowie Nasenbluten; diese Angaben sind nicht durch die vorliegenden Rubriken gedeckt
Ein charakteristisches Absonderungsmuster mit Farbe oder Schärfe ist nicht überliefert
Verschlechterung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • Der Rubrik zum jahreszeitlichen Schnupfen folgend: wiederkehrend zu bestimmten Zeiten des Jahres
Verbesserung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

Verlangen und Abneigungen

Verlangen
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben
Abneigung
  • In den vorliegenden Rubriken nicht ausgewiesen
  • In der Literatur nicht näher beschrieben

In Repertorien häufig zugeordnet

In Repertorien beim Schnupfen aufgeführtAusdrücklich beim jahreszeitlich wiederkehrenden Schnupfen, dem Heuschnupfen, verzeichnetIn der klassischen Literatur daneben bei Ohrgeräuschen und Schwerhörigkeit genanntAls kleines Mittel der oberen Atemwege überliefert

Abgrenzung

Rosa damascena ist ein kleines, örtlich begrenztes Mittel und lässt sich mit den großen Heuschnupfenmitteln nicht auf gleicher Ebene vergleichen. Allium cepa zeigt den scharfen, wundmachenden Nasenfluss bei mildem Tränen und die Besserung in kühler Luft, Euphrasia officinalis das umgekehrte Bild mit scharfen Tränen und mildem Nasenfluss. Sabadilla trägt die Niesanfälle mit Juckreiz am Gaumen, Arundo mauritanica das heftige Jucken in Nase und Gaumen zu Beginn der Saison. Für Rosa damascena spricht keines dieser Unterscheidungsmerkmale ausdrücklich; das Mittel bleibt eine Ergänzung, wenn die durchgezeichneten Mittel nicht passen.

Verwandte Mittel

Allium cepaEuphrasia officinalisSabadillaArundo mauritanicaAmbrosia artemisiifoliaWyethia helenioides

Porträt erstellt aus Repertoriumsdaten mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.