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Materia medica · Nr. 2991

Saccharinum

Sacchin.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Saccharinum ist Saccharin, der erste synthetische Süßstoff, 1879 entdeckt und chemisch ein Benzoesäuresulfimid. Er ist um ein Vielfaches süßer als Rohrzucker, wird vom Körper nicht verwertet und ist als Lebensmittelzusatzstoff E 954 zugelassen. Homöopathisch gehört Saccharinum zu den selten geführten synthetischen Stoffen; es findet sich vor allem in Verzeichnissen moderner Arzneien und in isotherapeutischen Zusammenhängen. Eine klassische Arzneimittelprüfung ist nicht überliefert. Nicht zu verwechseln ist es mit Saccharum officinale, dem potenzierten Rohrzucker, und mit Saccharum lactis, dem Milchzucker.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

Verwandte Mittel

Saccharum officinaleSaccharum lactis

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.