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Materia medica · Nr. 3131

Skatolum

Skat.

Ein seltenes Mittel: In den Repertorien der Datenbasis OpenHomeopath ist es nicht mit Rubriken vertreten. Das Kurzporträt ordnet die Substanz nach der homöopathischen Literatur ein.

Porträt

Skatolum ist das homöopathisch aufbereitete Skatol (3-Methylindol), ein Abbauprodukt der Aminosäure Tryptophan, das beim bakteriellen Eiweißzerfall im Dickdarm entsteht und den charakteristischen Geruch des Stuhls bestimmt. In starker Verdünnung wird es umgekehrt als blumig-süßlicher Duftstoff eingesetzt. In der homöopathischen Literatur ist Skatolum ein kleines Mittel aus der Gruppe der Fäulnis- und Stoffwechselprodukte, klassisch dem Themenkreis übelriechender Ausscheidungen und der Darmfäulnis zugeordnet; eine umfangreiche Arzneimittelprüfung liegt nicht vor.

Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.

In Repertorien häufig zugeordnet

In der Literatur bei auffällig übelriechenden Stühlen und Blähungen genannt

Verwandte Mittel

IndolumPyrogeniumPsorinum

Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.

Einordnung

Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.