Viscum quercinum ist die auf der Eiche gewachsene Mistel; sie galt schon in der keltischen Überlieferung als besonders bedeutsam, weil die Eiche nur selten von der Laubholzmistel (Viscum album, Sandelholzgewächse) besiedelt wird. Auf Eichen wächst in Südeuropa daneben die Riemenblume Loranthus europaeus. Die Benennung nach Wirtsbaum stammt aus der anthroposophischen Arzneimittelherstellung; die homöopathische Literatur beschreibt die Mistel allgemein unter Viscum album und ordnet ihr Schwindel, Kreislaufbeschwerden und krampfartige Zustände zu. Eine eigene Prüfung der Eichenmistel ist nicht überliefert.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
Verwandte Mittel
Viscum albumQuercus roburViscum mali
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.