Vitrum antimonii, das Spießglanz- oder Antimonglas, ist ein altes mineralisches Arzneipräparat: Durch Rösten und Schmelzen von Antimonglanz (Grauspießglanz, Antimonsulfid) entsteht ein glasartiges Gemisch aus Antimonoxid und Antimonsulfid. In der Alchemie und der Medizin des 16. bis 18. Jahrhunderts wurde es als stark brechen- und abführenerregendes Mittel verwendet und war Gegenstand des Streits um die Antimonarzneien. In der homöopathischen Literatur wird es zu den Antimonverbindungen gerechnet, deren geprüfte Hauptvertreter Antimonium crudum und Antimonium tartaricum sind; eine eigene Arzneimittelprüfung des Antimonglases liegt nicht vor.
Zu diesem Mittel liegen in OpenHomeopath keine Repertoriumsrubriken vor; das Kurzporträt beruht auf allgemeiner Literatur.
Verwandte Mittel
Antimonium crudumAntimonium tartaricumStibium metallicum
Porträt zusammengefasst aus der homöopathischen Literatur mit Unterstützung eines KI-Sprachmodells (2026-09-05). Die Angaben geben Zuordnungen der homöopathischen Literatur wieder, keine medizinische Wirksamkeit.
Dieses Porträt ist eine Lern- und Orientierungshilfe. Es ersetzt keine Diagnose oder Behandlung; bei ernsten oder anhaltenden Beschwerden ärztlichen Rat einholen. Die Wahl von Mittel, Potenz und Anwendung gehört in fachkundige Hände.